Am 4. Mai fand der Mini-Regensburg Vorbereitungs-Workshop statt:

12 Kinder zwischen 10 und 13 Jahren haben sich mit uns getroffen und einen ganzen Tag lang über Mini-Regensburg diskutiert. Hier nun der Bericht, die Fotos und die Ergebnisse!

Nach dem Kennenlernen ging es schnell zur Sache. Wir stellten den Kindern alle Neuerungen und den aktuellen Stadtplan vor. Vor allem der neue Eingang wurde ausgiebig besprochen. Die meisten fänden es gut, wenn Mini-Regensburg zwei Eingänge bekommen würde und zwar den alten und den neuen im Albert-Schweitzer-Park. Interessant war für uns vom Team auch, dass zwar alle Kinder die Website kannten - aber so genau dann auch wieder nicht. Den Film vom letzten Mal kannte zum Beispiel keiner, obwohl der bei youtube schon 750 Klicks hat!

Weiter ging es dann mit einer Variante der Methode der Zukunftswerkstatt. Heraus kammen sehr viele Ideen von denen manche ziemlich schwer umzusetzen sind. Dann gab es auch Vorschläge, die schon längst in Mini-Regensburg Standard sind und die von den Kindern einfach noch nicht entdeckt worden sind. Ein Beispiel dafür sind die Plakate mit dem jeweiligen Tagesprogramm bei der Stadtinfo. Dann gab es noch  Vorschläge und Ideen, die nach einer Abstimmung mit Punkten weiterbesprochen werden sollten.

Wer auf die Fotos hier drunter  klickt kann sich die Ideen mal durchlesen!

Hier ein paar der Vorschläge:

  • Stadträte sollen nicht von ihrer Arbeit freigestellt werden sondern ganz normal bezahlt werden, als wäre der Stadtrat ein ganz normaler Arbeitsplatz.
  • Es soll ein größeres Schwimmbad geben.
  • mit den Autos, von denen es mehr geben soll, soll man überall hinfahren dürfen.
  • Man soll mehrere Greencards haben dürfen, damit man damit gleich mehrere feste Stellen haben kann und so immer an seinem Lieblingsarbeitsplatz arbeiten kann.
  • Beim Maulwurf und beim Imbiss soll es auch Brote ohne Butter geben.
  • Bessere Information über das was man machen kann - auch über die Spielregeln.
  • Wenn man mehrere Arbeitseinheiten arbeitet, soll man auch mehr Geld bekommen.
  • Man soll eine politische Partei gründen dürfen.
  • Ein besserer Umtauschsatz für das Geld vom letzen Mini-Regensburg.

 

Dann war es Zeit für die Mittagspause, denn der Pizzadienst lieferte unsere Bestellung. Dazu gabs leckeren Salat, den Steffi mitgebracht hatte. Es gab auch ein bisschen Zeit zum Ausruhen und Spielen.

Doch dann ging es weiter.

In vier Arbeitsgruppen wurden Ideen auf ihr Realisierungs-Chancen überprüft.

Die Ergebnisse aus den Planungsteams wurden dann allen vorgestellt.

  • zwei Teams stellten ihre Pläne für Hotels in Mini-Regensburg vor
  • ein Team plante ein größeres Schwimmbad
  • ein Team entwickelte Ideen zu einem Frühstücks-Café für die Mini-Bürger

Es wurde zum Teil heftig diskutiert, ob und wie das alles Wirklichkeit werden kann und was alles dafür getan werden muss. Wir vom Team haben alles fotografiert und mitgeschrieben und wollen versuchen einige der Ideen der Kinder umzusetzen.
Alles in allem war es ein spannender, aber auch anstrengender Tag, an dem viel gearbeitet wurde aber mindestens genauso so viel wurde auch gelacht.  Denn Mini-Regensburg ist bei allem Ernst immer noch ein Spiel, das wirklich allen viel Spaß macht, den Kindern und sogar den Erwachsenen die das organiseren dürfen.