Hier werden besondere Stationen ausführlich vorgestellt

Die Kinderrechte-Agentur

Kinderrechte sind Menschenrechte

Alle Kinder haben Rechte. Diese stehen in der Kinderrechtskonvention. Die Kinderrechtskonvention wurde von den Vereinten Nationen am 20. November 1989 verabschiedet.

Kinderrechte-Agentur

Damit die Kinderrechte umgesetzt werden, ist es wichtig, dass Kinder ihre Rechte kennen. In Mini Regensburg gibt es dafür die Kinderrechte-Agentur, die darüber informiert und somit auch die Kinderrechte im großen Regensburg stärken will.

Kinder haben das Recht, ihre Meinung zu sagen und an Entscheidungen beteiligt zu werden.
Die Stadt Regensburg und der Oberbürgermeister Joachim Wolbergs wollen deshalb wissen, wie es Kindern in Regensburg wirklich geht und was die Stadt für Kinder besser machen kann.
Hierzu wird es in Mini- Regensburg eine große Umfrage geben.
Nur wenn du mitmachst kann deine Meinung berücksichtigt werden. Die Befragung ist anonym, das heißt, dass dein Name nicht angegeben wird.  Die Ergebnisse werden Herrn Oberbürgermeister Joachim Wolbergs vorgelegt.

Die wichtigsten 10 Kinderrechte sind:

  1. Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Kein Kind darf benachteiligt werden.
  1. Kinder haben das Recht gesund zu leben, Geborgenheit zu finden und keine Not zu leiden.
  1. Kinder haben das Recht bei ihren Eltern zu leben und von ihren Eltern gut betreut zu werden.

  2. Kinder haben das Recht zu lernen und eine Ausbildung zu machen, die ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten angepasst ist.

  3. Kinder haben das Recht zu spielen, sich zu erholen und künstlerisch tätig zu sein.

  4. Kinder haben das Recht sich bei allen Fragen, die sie betreffen, zu informieren, mitzubestimmen und zu sagen, was sie denken.

  5. Kinder haben das Recht auf Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung.
  1. Kinder haben das Recht, dass ihr Privatleben und ihre Würde geachtet werden.

  2. Kinder haben das Recht im Krieg und auf der Flucht besonders geschützt zu werden.

  3. Kinder mit Behinderung haben das Recht auf besondere Fürsorge und Förderung, damit sie aktiv am Leben teilnehmen können.

(Quelle:Portmann, Rosemarie in Makista, Bildung für Kinderrechte & Demokratie, 2014)

Wenn ihr noch mehr über Kinderrechte wissen wollt, dann macht mit bei der Kinderrechteagentur oder schaut doch mal im Internet unter folgenden Seiten nach:

http://www.unicef.de/informieren/themen/kinderrechtsarbeit-in-deutschland

http://www.fuer-kinderrechte.de/

 

http://www.makista.de/

Die Inklusionsagentur

Während Mini-Regensburg 2013 wurde von etlichen Bürgern kritisiert, dass sich Kinder mit einer Behinderung gar nicht oder nicht ausreichend an der Spielstadt beteiligen können. Als Antwort darauf gibt es 2017 zum 2. mal die Spielstation „Inklusionsagentur“.

 

Die Arbeitskräfte dort werden als Tester in Mini-Regensburg unterwegs sein und die verschiedenen Spielstationen auf ihre Behindertenfreundlichkeit hin überprüfen. Kann ein sehbehindertes Kind in der Gärtnerei arbeiten? Kann ein Kind im Rolli an der Mini-Uni studieren oder gibt es Barrieren zu überwinden? Wie aufgeschlossen sind die Arbeitskräfte in den einzelnen Stationen? Nach einem Ampelsystem wird die „Barrierefreiheit“ jeder Station bewertet. Die Ergebnisse werden dann an die Verantwortlichen in der Politik Mini-Regensburgs weitergegeben.

Auch wenn die Testerinnen und Tester beim letzten Mini-Regensburg festgestellt haben, dass das Gelände gerade für Kinder im Rollstuhl nicht überall barrierefrei ist, wollen wir 2017 einen Schritt weiter gehen. Mini-Regensburg soll noch mehr als bisher zu einer inklusiven Spielaktion werden. Bestehende Barrieren versuchen wir aus dem Weg zu räumen oder ihnen mit kreativen Lösungen zu begegnen. Kindern mit einer Einschränkung und deren Eltern möchten wir Mut machen, an Mini-Regensburg teilzunehmen.

 

Der Schwerpunkt für die Arbeitskräfte in der Station liegt 2017 auf der Begleitung von Kindern mit Einschränkungen. Ihr könnt in der Inklusionsagentur eine Ausbildung zum Inklusionsbegleiter machen und euch mit dem Thema „Inklusion“ und „Bedürfnisse von Kinder mit Behinderung“ auseinandersetzen. Im praktischen Teil der Ausbildung nehmt ihr selbst die Perspektive eines behinderten Kindes ein. Mit Blindenbrillen und Blindenstock, im Rollstuhl oder „taub“ macht ihr ein kurzes Praktikum in einer Station eurer Wahl.

 

An der Mini-Uni gibt es begleitend Vorlesungen zu den Themen „Inklusion“ und „ Leben mit Behinderung“. Die Uni-Professoren und Professorinnen sind Menschen, die ihren Alltag im Rollstuhl bestreiten oder stark sehbehindert sind und die den Studierenden von diesem Alltag berichten.

 

Die Inklusionsagentur findet in Zusammenarbeit mit der offenen Behindertenarbeit der Caritas (OBA) statt.